Jahrespfarrbrief

Hier ist unser Jahrespfarrbrief.

Sie können den Jahrespfarrbrief hier als PDF herunterladen.

Viele Menschen verstehen schwere Sprache nicht.
Deshalb haben wir vier Berichte einfach geschrieben.
Hier stehen die Berichte.

Was ist eigentlich Gottes Vision für uns?

Woher wissen wir, was Gott denkt?
Ist Gott viel größer als unsere Gedanken?
Wie geheimnisvoll ist Gott?
Können wir Gott ganz erforschen?
Was hat die Kirche manchmal falsch gemacht, wenn sie von Gott erzählt hat?
Gott ist mehr als Nachdenken.
Gott ist mehr als Forschung:
Gott ist mehr als nur Kirche.
Gott will immer bei den Menschen sein.
Gott will sich den Menschen zeigen.
Wenn Menschen sein Wort hören.
Wenn Menschen sein Wort leben.
Schon so lange es die Welt gibt.

Gott will bei den Menschen wohnen –
schon immer.

Es gibt viele Religionen.
In manchen Religionen scheint Gott weit weg von den Menschen.
Weil er so groß ist.
Weil man ihn sich nicht vorstellen kann.
Weil man ihn nicht anfassen kann.
Weil es kein Bild von ihm gibt.
Bei Juden und Christen ist das anders.
Sie glauben daran, dass Gott nah ist.
Ganz nah.
Ganz nah bei den Menschen.
So nah, dass man Gott fühlen kann.
Wie einen Menschen, den man ganz lieb hat.
So wie Mama oder Papa.
Oder die Ehefrau oder den Ehemann.
Oder sehr gute Freunde.
Wie ein Mensch, der bei dir zuhause wohnt.
So will Gott sein.

Gott zeigt das immer wieder.
In der Bibel.
In ganz vielen Geschichten.
Bei Adam und Eva am Anfang der Welt.
Bei der Familie von Abraham.
Die gibt es nur, weil sie Gott vertraut haben.
Bei Mose.
Der hat Israel gerettet.
Das Volk Israel ist einen langen Weg gewandert.
Durch Wüsten.
Gott war immer da.
Im Zelt war er bei ihnen.
Später war Gott im Tempel bei den Menschen.
Ein Tempel ist wie eine Kirche.

Im Johannesevangelium steht:
Gott hat die ganze Welt erschaffen.
Aber woher kommt Gott?
Wer hat Gott erschaffen?

Niemand hat Gott erschaffen.
Gott ist selber der allererste Anfang.
Am Anfang ist Gott.
Gott ist der allererste Anfang.

Gott muss nicht erschaffen werden.
Gott hat keinen Anfang und kein Ende.
Gott gehört die ganze Welt.

Gott wollte bei den Menschen wohnen.
Deshalb wurde er ein Mensch.
Gott schickte Jesus in die Welt.

In der Bibel steht:
Gott will bei den Menschen zelten.
Die Menschen sollen wissen:
Gott geht immer mit.
Wie ein Zelt.
Er kann überallhin umziehen.

Weil Jesus geboren wurde,
ist Gott jetzt immer da.
Das feiern wir an Pfingsten.
An Pfingsten feiern wir Gott als den Heiligen Geist.
Den Heiligen Geist erlebe ich, wenn ich mich freue.
Der Heilige Geist gehört zu Jesus und seinem Vater.
Der Heilige Geist macht die Menschen stark für das Leben.
Der Heilige Geist gibt den Menschen Mut und Hoffnung.

Am Ende der Bibel steht:
„Schaut nur, Ihr Menschen!
Seht Ihr, das Gott bei Euch wohnt.
In Euren Häusern und Wohnungen.
Er ist der Wichtigste.
Er hilft Euch.
Er ist bei Euch.
Und er bleibt bei Euch.
Für immer und ewig.“

Das will Gott uns sagen.
„Ich wohne bei Euch.
Für immer und ewig!“
Unsere Kirchen·gemeinde fragt sich:
Was müssen wir machen, damit Gott sich bei uns wohl fühlt?
Was müssen wir tun, damit wir Gott erleben?
Was müssen wir tun, damit wir Gott erkennen?
Bei uns zuhause?
Bei uns in der Stadt?
Bei uns in der Welt?
Warum ist ER richtig gerne bei uns?

In unserer Kirchen·gemeinde wollen wir darüber nachdenken.
Und wir wollen beten.
Dass Gott uns hilft.
Dass ER bei uns ist.

Visitation von Weih·Bischof Wübbe

Ein Weih·Bischof leitet mit dem Bischof ein Bistum.
Die katholische Kirche ist in Bereiche aufgeteilt.
So ein Bereich heißt Bistum.
Unser Bistum heißt Osnabrück.
Zu einem Bistum gehören viele Kirchen·gemeinden.
Unsere Kirchen·gemeinde heißt Sankt Raphael
Sankt bedeutet heilig.

Ein Bischof ist ein Mann der Kirche.
Er leitet ganz viele Gemeinden zusammen.
Der Bischof oder sein Vertreter besucht seine Gemeinden.
Er besucht sie alle vier Jahre.
Oft firmt er dann die Jugendlichen.
Die Jugendlichen wollen zur Kirche gehören.
Sie sagen ja zu Gott.

So war es auch in diesem Jahr.
Weih·Bischof Wübbe firmte im Oktober 37 Jugendliche in den Kirchen St. Antonius und St. Hedwig.
Er traf sich mit anderen Menschen aus der Gemeinde.
Die Menschen übernehmen Aufgaben in der Gemeinde.
Im Pfarr·Gemeinde·Rat wird besprochen, was in der Gemeinde gemacht wird.
Im Kirchen•Vorstand wird beschlossen, wofür Geld ausgegeben wird.
Mehrere Menschen arbeiten in der Gemeinde.
Es ist ihr Beruf.

Der Abend beginnt mit einem Spiel.
In dem Spiel lernt der Weih·Bischof die Gemeinde kennen.
Kommen mehr Menschen zur Firmung oder machen mehr Menschen einen Ausflug mit?
Ein Gottes·Dienst für das Internet macht viel Arbeit.
Macht der Besuch vom Bischof mehr Arbeit?

In der Gemeinde überlegen viele Menschen etwas für die Zukunft.
Sie träumen von der Zukunft.
Das nennt man Vision.
Manche Menschen beginnen schnell mit neuen Ideen.
Für andere Ideen brauchen wir Zeit.
Der Bischof hört von diesen Ideen.

Wie leben wir in der Gemeinde in den nächsten Jahren?
Welche Aufgaben sind wichtig?
Wer hilft bei den Aufgaben?
Wer macht mit?
Wer nimmt an den Treffen teil?

Der Weih·Bischof sagt: Eine Gemeinde ist eine Art Wohnung.
Menschen treffen sich.
Manche Menschen bleiben lange.
Andere Menschen kommen und gehen wieder weg.
Wir überlegen uns gute Sachen.
Die Menschen bleiben gerne bei uns.
Manche Menschen suchen neue Sachen.
Sie gehen woanders hin.
Manche Menschen finden die Wohnung bei uns.
Sie bleiben und machen mit.
Wir wünschen uns oft, dass alle bleiben.
Wir lassen die Menschen wieder weitergehen.

Wir haben Kindergärten und eine Schule.
Die Kinder bleiben nur eine kürzere Zeit.
Dann müssen sie gehen.
Sie finden neue Orte und neue Freunde.

Wir wissen, dass Gott weiter bei den Kindern bleibt.
Gott begleitet alle Menschen auf ihrem Weg.
Manche Menschen kommen wieder in unsere Wohnung.
Wir freuen uns über alle Menschen.

In der Kirche gibt es auch schwere Sachen.
Die Menschen sind traurig oder wütend.
Wir suchen zusammen neue Ideen.
Wir träumen von einer guten Kirche.
Alle Menschen sind dann froh.

 

In der Welt gibt es viel Not.

Manchmal passiert plötzlich etwas.
Manchmal sind Menschen immer arm.
Vieles ist ungerecht.
Deshalb bleiben Menschen arm.
Es gibt ganz viel Not.
Oft wollen wir am liebsten nichts davon hören.

Letzten Sommer ist in Deutschland etwas Schlimmes passiert.
Es gab ein schlimmes Hochwasser.
Es gab ein Unwetter in der Eifel.
Besonders schlimm war es an der Ahr.
So heißt ein Fluss.
Häuser wurden zerstört.
Viele Menschen sind gestorben.
Ganz viele Menschen wollten helfen.
Pastor Weber hat ein paar Jahre da gewohnt.
Er kennt da viele Familien.
Er wollte ihnen helfen.
Er hat in unserer Gemeinde Geld gesammelt.
Ganz viel Geld wurde gesammelt.
Wir helfen gerne.
Besonders wenn wir die armen Menschen kennen.

Es gab auch woanders große Not.
In Haiti gab es ein Erdbeben.
Haiti ist in der Mitte von Amerika.
Auch hier sind Menschen gestorben.
Auch hier sind die Häuser von vielen Menschen kaputt.
In unserer Gemeinde sammeln wir seit vielen Jahren Geld für Haiti.
Wir wollen den Menschen helfen.
Deshalb waren wir bei den Nachrichten vom Erdbeben traurig.

In einem anderen Land gab es seit Jahren Krieg.
Das Land heißt Afghanistan.
Jetzt haben viele Soldaten das Land verlassen.
Viele Menschen wollen in andere Länder fliehen.
Sie können nicht gut in Afghanistan leben.
Das ist schlimm.
Wir kennen nicht viele von diesen Menschen.
Aber sie sind in Not.
Auch sie warten auf Hilfe.

Das waren nur drei Beispiele.
Davon konnten wir viel in der Zeitung lesen.
Es gibt noch viel mehr Orte mit Menschen in Not.
Überall warten Menschen auf Hilfe.

Es gibt eine große Gruppe in der Kirche zum Helfen für andere Menschen.
Die Gruppe heißt MI-SE-RE-OR.
Das ist es schweres Wort.
MISEREOR heißt:
Ich leide mit dir.
Ich möchte dir helfen.

Die Gruppe zum Helfen guckt nicht nur in die Nachrichten.
Sie guckt nicht nur auf ganz plötzliche Not wie ein Erdbeben.
Sie versucht überall zu helfen.
Nicht nur im ersten Moment.
Das ist wichtig.

In unserer Gemeinde helfen wir nicht nur bei einer Sache.
Manchen helfen wir schon ganz lange, z.B. in Haiti.
Wir geben auch Geld an Misereor.
Die kennen sich gut aus.
Die wissen, wo geholfen werden muss.

Bei plötzlicher Not helfen wir auch.
Das kann man nicht planen.
Da müssen wir schnell helfen.

Manchmal ist es kein großes Unglück.
Vielleicht braucht eine Familie in der Nähe Geld.
Da helfen wir auch.
Wir verteilen z.B. Gutscheine.
Damit kann man ohne Geld etwas einkaufen.

Wir können ganz unterschiedlich helfen.
Das ist wichtig und gut.
Jesus hat das auch schon gesagt.
Für ihn waren arme Menschen ganz wichtig.
Er hat gesagt:
Helft den armen Menschen. Damit helft ihr auch mir.
Diesen Satz wollen wir nicht vergessen.

Streaming-Gottesdienst

Strea·ming ist ein schweres Wort.
Streaming ist Englisch.
Es bedeutet:
Mit einer Videokamera etwas aufnehmen.
Damit man es im Fernsehen gucken kann.
Oder auf einem Computer.
Oder auf einem Handy.

Jemand hat gesagt:
„Die Kirche muss mehr zu den Menschen gehen.“
Damit die Menschen zuhause an Gott denken.
Damit die Menschen bei der Arbeit an Gott denken.
Damit die Menschen zuhause Gottes·dienst feiern.

Plötzlich kam Corona.
Keiner durfte in die Kirche gehen.
Jeder sollte zuhause bleiben.
Keiner durfte Gottes·dienst in der Kirche feiern.
Deshalb macht unsere Gemeinde Strea·ming.

Jetzt darf man wieder in die Kirche.
Manchmal müssen Menschen trotzdem zuhause bleiben.
Weil sie krank sind.
Oder nicht laufen können.
Oder weil die Kirche weit weg ist.

Dann kann man Gottes·dienst zuhause feiern.
Mit der Gemeinde St. Raphael.
Jeder darf zuhause mit uns Gottes·dienst feiern.
Am Fernseher.
Oder am Handy.
Strea·ming·Gottes·dienst ist am letzten Sonntag im Monat.
Oder wenn Weihnachten ist.
Oder Ostern.

Unser nächster Strea·ming·Gottes·dienst ist am 28. November.
Das ist ein Sonntag.
Der Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr.
Ich möchte mitfeiern.
Ich mache am 28. November um 11.00 Uhr mit dem Handy ein Foto.
Von diesem Zeichen:

Dann öffnet ein Programm am Computer.
Es heißt youtube.
Dann kann ich mitgucken.
Und ich kann mitfeiern.

Noch mehr Termine für Strea·ming·Gottes·dienste:
Sonntag, 28. November 2021               Sonntag, 27. März 2022
Heilig Abend, 24. Dezember 2021       Ostern 2022
Sonntag, 30. Januar 2022                     Sonntag, 29. Mai 2022
Sonntag, 27. Februar 2022                    Sonntag, 26. Juni 2022