Loading...
Sakramente 2018-06-05T13:46:30+00:00
Kreuzanhänger

Sakramente

Sakramente sind ein zentraler Bestandteil katholischen Lebens. Sie begleiten den Lebensweg eines Katholiken. Sakramente sind wichtige liturgische Zeichenhandlungen, die an besonderen, zentralen Situationen im menschlichen Leben von Gott geschenkt werden. Die sieben Sakramente sind: Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Beichte, Weihesakrament, Krankensalbung. Zu jedem Sakrament gehört ein äußeres Zeichen. Diese heiligen, gnadenspendenden Zeichen sind nach der Lehre der katholischen Kirche von Christus eingesetzt. Einige Sakramente können nur einmal empfangen werden, beispielsweise die Taufe oder die Priesterweihe.

Bei Fragen zu den einzelnen Sakramenten, finden Sie die wichtigsten Informationen im Folgenden aufgeführt. Darüber hinaus finden Sie weiter unten auch Informationen zu einem Todesfall, zur Aufnahme oder Wiederaufnahme in die Kirche sowie zu einem Kirchenaustritt.

Melden Sie sich gerne, wir freuen uns Sie an wichtigen Stationen Ihres Lebens zu begleiten!

Mit der Taufe stellt sich ein Mensch unter den Segen Gottes und wird in die Glaubensgemeinschaft der Kirche aufgenommen.

Tauffeiern finden in der Regel samstags statt. Vor jeder Taufe wird ein Taufgespräch geführt. Je nach Anmeldungen können in einer Feier auch mehrere Kinder gemeinsam getauft werden.

Bitte rufen Sie für die Anmeldungen und weitere Absprachen Pfarrer Joachim Dau an.

Die Vorbereitung auf die Erwachsenentaufe erfolgt durch Glaubenskurse für Erwachsene, die im „AtriumKirche“ stattfinden (neben St. Johann / Nähe Domsheide):

Hohe Straße 7, 28195 Bremen
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 14 Uhr
Tel. 0421 36 94 – 300

Erstkommunion

Mit der Eucharistie nehme ich an der Abendmahlsgemeinschaft Jesu teil. Jesus teilt das „lebendige Brot“ auch mit mir und für mich.

Im Pastoralen Raum St. Raphael wurde 2015 ein neues, einheitliches Katechesekonzept zur Vorbereitung auf die Erstkommunion eingeführt. Die Vorbereitung erfolgt in der 3. Klasse. Soweit sie uns bekannt sind, senden wir vor den Sommerferien (also am Ende der 2. Klasse) ein Einladungsschreiben an alle Eltern dieses Jahrgangs. Wenn ihr im Kind im entsprechenden Alter ist und Sie keinen Brief erhalten haben sollten, melden Sie sich bitte bei Ursula Frantzen oder Anne Wolters.

Im Zentrum unserer Überlegungen für ein neues Katechesekonzept stand zu Beginn die Notwendigkeit, eine neue Hinführung zur Erstkommunion zu erarbeiten. Kinder der betroffenen Altersgruppe haben größtenteils einen Schulalltag, der ihnen ein konzentriertes, ausgeruhtes Teilnehmen an wöchentlichem Unterricht schwer macht. Auch scheint es wichtig, Personen aus dem familiären Umkreis in die Vorbereitung mit einzubinden.
Deshalb wurde die Zahl der Treffen deutlich reduziert, also auf den wöchentlichen Unterricht verzichtet, und außerdem sollte nicht mehr mit den Kindern allein gearbeitet werden. Bei der Begleitung ist an mindestens eine erwachsene Person gedacht, die das Kind verlässlich und kontinuierlich zu den Treffen begleitet. In den meisten Fällen wird das die Mutter oder der Vater sein, aber auch Großeltern, Paten oder bereits gefirmte Geschwisterkinder können diese Aufgabe übernehmen.

Im Wesentlichen stützt sich dieses Modell auf zwei Säulen: Zum einen gibt es katechetische Treffen an langfristig festgelegten Samstagen für drei Stunden mit der oben beschriebenen Begleitung der Kinder. Dadurch werden diese Treffen zu einer gemeinsamen Familienzeit, so dass auch im häuslichen Umfeld weiter gesprochen werden kann, gemeinsame Erfahrungen geteilt werden können.

Die zweite wichtige Säule der Vorbereitung ist das Mitfeiern von Gottesdiensten der Gemeinde, aber auch eigener Gottesdienste in der Gruppe, und auch das Vorbereiten gottesdienstlicher Elemente durch die Gruppe ist geplant. Gemeinschaft in der Eucharistiefeier soll erfahren, erprobt werden.

Vom Ziel aus betrachtet, der mündigen Teilnahme an der Feier der Eucharistie, scheint uns dieser Weg sinnvoll. Gottvertrauen und Glaubensweg der Eltern sind prägend für die Kinder. Indem wir die Eltern stützen und ermuntern, helfen wir so auch den Kindern.

Die Erstkommunionvorbereitung geschieht in der Regel sowohl für St. Antonius und St. Godehard als auch für St. Hedwig und St. Thomas gemeinsam.

Firmung

Mit Taufe, Kommunion und Firmung vollendet sich die Aufnahme eines Menschen in die Gemeinschaft der Christen. In der Firmung sagt ein Mensch ganz ausdrücklich „Ja“ zu dieser Lebensgemeinschaft mit Christus.

Die Firmvorbereitung erfolgt im 9. Schuljahr, beginnt in der Regel nach den Sommerferien und endet mit dem Firmgottesdienst in den Wochen um Pfingsten. Die endgültigen Termine für die Firmspendung werden uns vom Bischof vorgegeben und können deshalb auch sehr unterschiedlich ausfallen.

Zu Beginn eines Schuljahres laden wir alle Jugendlichen aus der Klassenstufe 9 ein, am Firmkurs teilzunehmen. Wenn Sie keine Einladung erhalten sollten, wenden Sie sich bitte an Andreas Egbers-Nankemann.

Schon in der schriftlichen Einladung machen wir ihnen deutlich, dass es um ihre eigene Entscheidung für den katholischen Glauben und ihre persönliche Zugehörigkeit zur Kirche geht. In diesem Sinn erleben und respektieren wir auch, wenn einzelne Jugendliche sich im Laufe der Firmvorbereitung gegen den Empfang des Firmsakraments entscheiden.
Die Jugendlichen treffen sich wöchentlich oder auch vierzehntägig und besprechen vorwiegend Themen rund um den Heiligen Geist sowie die Bedeutung der Sakramente. Begleitet werden die Firmbewerber/innen von Firmkatecheten und Firmkatechetinnen aus St. Raphael; einzelne Gruppen werden auch von dem hauptamtlichen Leiter der Firmvorbereitung unterrichtet.

Fester Bestandteil des Kurses ist auch mindestens ein gemeinsames Wochenende. Findet es zu Beginn des Firmkurses statt, wird besonderer Wert auf das gegenseitige Kennenlernen gelegt, findet es zum Ende des Kurses statt, wird das Thema und die Gestaltung des Firmgottesdienstes ausgearbeitet.

Darüber hinaus sind die Jugendlichen gerade im Rahmen der Firmvorbereitung eingeladen, an den verschiedenen Angeboten der Jugendpastoral auf Gemeinde- und Dekanatsebene teilzunehmen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andreas Egbers-Nankemann.

Der Entschluss zweier Menschen, ihren Lebensweg fortan gemeinsam zu gestalten, ist eine wichtige Lebenswende. Mit einer kirchlichen Eheschließung stellen sie ihre Beziehung unter den besonderen Segen Gottes.

Zur Anmeldung einer kirchlichen Trauung wenden Sie sich bitte sehr frühzeitig an Pfarrer Joachim Dau. Samstags ist wegen unserer Vorabendmesse der späteste Beginn für eine Trauung 14.30 Uhr.

Krankenkommunion

Gerne bringen wir kranken oder alten Menschen die Kommunion zu ihnen nach Hause. Bitte sprechen Sie dafür einen der Priester an.

Krankensalbung

Das Sakrament der Krankensalbung ist das Zeichen für Gottes tröstende und heilsame Gegenwart in einer persönlich schwer zu ertragenden Lebenssituation. Es kann – mit Abständen – mehrfach empfangen werden.

In der Fastenzeit laden wir im Rahmen einer Eucharistiefeier zum gemeinschaftlichen Empfang dieses Sakramentes ein. Bei plötzlichen Situationen kommen wir aber auch sehr gerne nach Hause, ins Seniorenheim oder ins Krankenhaus.

Wenn der Empfang der Krankensalbung gewünscht wird, sprechen Sie bitte einen der beiden Priester an.

Wenn Sie sehr schnell einen Priester benötigen und in St. Raphael niemand erreichbar ist, wenden Sie sich bitte an den Zentralruf des Katholischen Krankenhauspfarramtes im St. Joseph-Stift (Tel. 0421 34 70).

In der Fastenzeit gestalten wir darüber hinaus Messfeiern mit dem gemeinschaftlichen Empfang der Krankensalbung.

Beichte

Für dieses Sakrament gibt es viele Begriffe: Beichte, Buße, Umkehr – am schönsten und zutreffendsten ist „Sakrament der Versöhnung“. Das Sakrament schenkt mir sowohl die Ermutigung als auch die Gewissheit, mich mit Gott, meinen Mitmenschen und mir selbst zu versöhnen.

In der Regel wird wöchentlich eine Beichtgelegenheit in einer unserer Kirchen angeboten. Die wöchentlich wechselnden Zeiten werden im Pfarrbrief bekannt gegeben. Vor den großen Feiertagen gibt es besondere Beichtzeiten und auch Bußandachten.

Erstbeichte

Die Vorbereitung auf die Erstbeichte findet in unserer Gemeinde im 4.Schuljahr statt. Die Treffen (etwa 10 – 12) starten nach den Sommerferien und finden wöchentlich statt. Oft startet zum Jahresbeginn ein weiterer Kurs. Höhepunkt und Abschluss des Kurses ist das Fest der Versöhnung, die Beichte. Für nähere Informationen sprechen Sie bitte Christian Adolf an.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Zum Weihesakrament im Bistum Osnabrück finden Sie auf der Homepage des Bistums alle Informationen.

Todesfall

In allen Kulturen ist die Form der Bestattung Zeichen der persönlichen Glaubensüberzeugung. Tote zu beerdigen zählte für die Kirche von Anfang zu den „Sieben Werken der Barmherzigkeit“, also ihren Grunddiensten.

Unser Bischof hat für den Beerdigungsdienst in unserem Pastoralen Raum St. Raphael mehrere Personen unseres Pastoralteams beauftragt, neben den Priestern und Diakonen auch Christian Adolf, Andreas Egbers-Nankemann und Elisabeth Hunold-Lagies.

Bei einem Todesfall besprechen Sie bitte mit dem von Ihnen gewählten Bestattungsinstitut die Form der Trauerfeier und Beisetzung. Das Institut wird dann auf Ihren Wunsch hin Kontakt mit Pfarrer Joachim Dau aufnehmen und erst dann den Termin endgültig festlegen können. Wir kommen dann auf Sie zu, um ein Gespräch mit Ihnen zu vereinbaren und alles weitere zu besprechen.

Für eine weitere Trauerbegleitung sprechen Sie bitte unsere Gemeindereferentin Ursula Frantzen an.

Austritt aus der Kirche

Den Austritt aus der Katholischen Kirche können Sie nicht in einem unserer Pfarrbüros stellen. Bitte wenden Sie sich stattdessen entweder an das „AtriumKirche“ oder an das Einwohnermeldeamt. Sie müssen dazu Ihren Personalausweis mitnehmen.

Aufnahme in die Kirche

Mehrmals im Jahr finden in Bremen Glaubenskurse für Erwachsene statt, die zum ersten Mal in die Katholische Kirche eintreten wollen. Die Termine und alle weiteren Informationen erhalten Sie im „AtriumKirche“ (neben St.Johann / Nähe Domsheide).

AtriumKirche
Hohe Straße 7, 28195 Bremen
Tel. 0421 36 94 – 300

Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 14 Uhr

Wiederaufnahme in die Kirche

Wenn Sie aus der Katholischen Kirche ausgetreten sind, jetzt aber gerne wieder in sie eintreten würden, sprechen Sie bitte Pfarrer Joachim Dau an.

Nach der Zustimmung unseres Bischofs zu Ihrem Antrag findet die Wiederaufnahme in einem Gemeindegottesdienst statt. Dabei bekennen Sie mit der Gemeinde den Glauben, der Priester spricht das Versöhnungsgebet und Sie empfangen die heilige Kommunion.